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Schön gepflegte Lippen

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Lipbalms mit natürlichen Ölen pflegen die Lippen auch im Winter geschmeidig.

Unsere Lippen besitzen nur wenige Talgdrüsen, weshalb sie bei Kälte schnell spröde werden. Ein guter Lipbalm behebt das Problem schnell. Oder auch ein Klecks Honig.

Ich liebe es, warm eingepackt durch den Schnee zu stapfen und die kalte Winterluft einzuatmen. Den Hügel so oft hinauf zu laufen und wieder hinunter zu schlitteln, bis die Beine müde und die Hände kalt werden. Und mich danach im Haus bei einer heissen Tasse Tee oder Punsch aufzuwärmen, mit roten Wangen und klammen Fingern.

Das einzig Nervige am Schneespass: die trockenen Lippen. Zugegeben, auch die Haare sehen nicht gerade toll aus, wenn man die Mütze auszieht und die Haut an den Händen ist im Winter ebenfalls rau. Doch das ist alles nichts gegen spröde Lippen, wie ich finde. Und offenbar sehen das viele Leute ähnlich: Es gibt Quellen, die behaupten, dass neun Millionen Menschen täglich zum Lippenbalsam greifen. Und laut meiner Erfahrung trägt zumindest die Mehrzahl der Frauen ständig eine Lippenpommade mit sich herum.

 

Zuviel des Guten?

«Schlechte Idee», sagen die Lipbalm-Kritiker, «durch das viele Cremen trocknen die Lippen erst recht aus». Und die Behauptung ist nicht ganz falsch. Enthält ein Lipbalm Mineralöl, trocknet er die Lippen bei regelmässiger Anwendung tatsächlich aus. Mineralöle, auf der Verpackung etwa als Paraffin oder Petrolatum bezeichnet, sind aber nicht nur deshalb umstritten, sondern weil sie Ablagerungen im Körper bilden können. Und dorthin gelangen sie ganz leicht: Einmal die Lippen ablecken oder etwas essen und schon landet der Lipbalm im Mund. Rund 57 Milligramm der Pflege verschluckt man laut dem Konsumentenmagazin «KTipp» bei regelmässiger Anwendung täglich.

Wer also auf Nummer sicher gehen will, greift zu einem Lippenbalsam mit natürlichen Pflegeölen. Davon bietet die Migros einige an, etwa den «Lippenbalsam» von I am Natural Cosmetics mit Calendula-Extrakt und Shea Butter oder den «Pomegranate Lip Balm» von Burt’s Bees. Und auch der klassische I am Lippenpflegestift wird ab Mitte Februar in einer neuen, mineralölfreien Rezeptur erhältlich sein.

Übrigens: Geht einem der Lippenbalsam aus, tut es auch ein Klecks Honig auf den Lippen. Der spendet Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell, was besonders rissigen Lippen gut tut. Und es schmeckt erst noch gut, wenn man einen Teil davon «aus Versehen» verschluckt.


Jeanette vom Migros Beauty Team, publiziert am 17.01.2017