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Frisurentrends erklärt: Balayage & Strobing

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Arbeitet für die Agentur call-list.ch oft mit Models: Mehmet-Can Ulkumen, Bild:PD

Sombré-Hair, Mittelscheitel, Balayage oder Colorista? Wir zeigen dir in einer Übersicht alle Looks, Farben und Schnitte. Der 25-jährige Profi-Hairstylist Mehmet-Can Ulkumen, erklärt die vier wichtigsten Trends und gibt Pflegetipps dazu.

Trend 1: WE LOVE STRÄHNCHEN!

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Egal, wie lang die Haare. Die Effekte wirken natürlich und wie von der Sonne getroffen. Bilder: Pinterest

 

Balayage, Sombré-Hair, Strobing

Es geht bei allen drei Begriffen um die moderne Interpretation der klassischen Mèches. Wie es gelingt, mit aufgehellten oder blondierten Akzenten spannende Reflexe ins Haar zu zaubern. Vergesst getrost Beachhair! Diese Saison setzt sich «Balayage» durch. Das ist französisch und heisst «wischen, ziehen». Der Coiffeur «wischt» also die Farbe in die Haare. Der Effekt wirkt natürlich und zieht sich durch die ganze Struktur – vom Ansatz bis zu den Spitzen.

Trend 2: GLUNGE

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Hipster & Models: Kendall Jenner oder Gigi Hadid, Bild: Pinterest

Ist nicht etwa das zürideutsche Wort für «Pfütze» (ausserdem würde man Glungge mit zwei «g» schreiben). Nein, Glunge ist der Twist aus Glamour+Grunge = Glunge. Eine heisse Kombination. Dazu tragen hippe Girls bestickte Bomberjacken im XL-Format oder verwaschene T-Shirts. Doch Vorsicht: Dunkler Kajal und ein Band-Shirt à la Guns ‚n’ Roses oder Metallica machen noch keinen Glunge-Look. Im Gegenteil, Bandshirts sind in Insiderkreisen total verpönt. Angesagt dafür: Fotoprint-Shirts mit Gesichtern von Rappern.

Mehmet-Can sagt: «Die Glunge-Schnitte sind rockig, der Look messy und wild. Es darf ein bisschen ‚dreckig’ wirken, aber natürlich nur im übertragenen Sinn. Denn für diesen Stil braucht es ganz besonders gepflegte und gesunde Haare, die auch gerne glänzen sollten. Nur das macht die Kombination aus Punk und Glamour erst wirklich sexy.»

Trend 3: FASHIONISTA = COLORISTA

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Nicht nur eine, oft auch mehrere Farben machen eine Colorista, Bild: PD, L’Oréal

Ein Gigatrend, der in asiatischen Ländern seit zwei Jahren sehr stark ist und dort auch schon langsam wieder abflacht. Mit grossen, farbigen Schritten erobert er aber gerade Europa! Egal ob blau, pink, gelb oder grün, so bunt ging es auf unseren Köpfen noch selten zu und her. Es gibt 3 Varianten: 1-Tages-Sprays (für das Partyexperiment), 2Week-Wahsouts (als auswaschbare Tönung) oder Permanent Paint (für die Mutigen).

Mehmet-Can sagt: «Egal, wie alt jemand ist, farbige Strähnen sollten immer zum Typ passen. Nur, weil Color-Hair ein eher ‚junges’ Thema ist, heisst es noch lange nicht, dass es allen Teenies steht. Finger davon lassen sollten alle, die strapaziertes Haar haben. Wenn es mal schief geht, dann hilft ein Fader-Shampoo, die Farbe schneller auszuwaschen und Unfälle heilen dadurch sanfter.»

Trend 4: DER MITTELSCHEITEL

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Model, privat, Bild: Pinterest

Hoch soll er leben! Völlig zu Unrecht galt lange Zeit als bieder, wer das Haar streng in der Mitte trennte. An fast allen internationalen Modeschauen tragen ihn die Models backstage oder privat schon seit Jahren: den Mittelscheitel. So klassisch, so modern und er macht erst noch jünger. Ein Scheitel in der Mitte ist Tiefstapelei auf dem Haupt. Ihn können sich ganz besonders hübsche Frauen leisten.

Mehmet-Can sagt: «Er setzt bei gewellten, kinnlangen oder auch ultraglatten Haaren genau den richtigen Akzent, seinen edgy Stil zu harmonisieren.»


Martina vom Migros Beauty Team, publiziert am 16.03.2017