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Strandfrisuren: Natürliche Wellen ohne Hitze

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Ein Platz an der Sonne: Wasserfeste Haargummis, wasserfestes und mattierendes Gesichts-Sonnenfluid Youth Essence SPF 30 von Zoé Sun, handgeerntetes Meersalz aus Ibiza «Sal de Ibiza», Guavensaft von Malee. Alles in grösseren Migros-Filialen erhältlich. Frisuren-Foto: Pinterest.

Fast sieben Monate lang habe ich mit Inbrunst über meinen Sommer-Fantasien gebrütet. Mit dabei: das Gefühl unendlicher Freiheit und eine sexy Beach-Frisur.

Irgendwie erscheint mir der Winter 2016 besonders lang. Keine Statistik untermauert dieses Gefühl. Und doch regt sich in mir Widerstand. Gegen diese Schneeflöckchen, die gerade aufreizend vor dem Fenster herumtänzeln. Jede Zelle in mir verzehrt sich jetzt nach Sonne, Wärme, Sommerfeeling. Seit sieben langen Monaten hilft mir in solchen Momenten der weise Konfuzius. Denn schon er wusste: «Beklage Dich nicht über die Dunkelheit. Zünde eine Kerze an.» Mein «Kerzenlicht» sind meine Sommerfantasien und Ferienträumereien. Inspirationen hierzu finde ich etwa in Reiseführern (derzeit gerade für Hawaii, Ibiza und Sri Lanka), auf Reiseblogs oder auf Pinterest. Besonders angetan haben es mir dabei gerade Bilder von Wallemähnen-Beach-Waves-Frisuren. Und ich ahne auch, warum. Wohl stehen sie sinnbildlich für Fernweh, Freiheit, Wildheit, Abenteuerlust, Sinnlichkeit und den Traum vom ewigen Sommer.

Nicht nur geträumt!

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Für wilde Wellen: Bio-Kokosöl Max Havelaar, Oil Repair Sofort-Pflege von I am Professional, Repair & Shine Shampoo von I am Natural Cosmetics. Frisuren-Foto: Pinterest.

Das Tolle an diesen sexy in Szene gesetzten Beach-Waves-Frisuren: Sie lassen sich durchaus in die Realität umsetzen. Höchste Zeit also, sich langsam an den perfekten Look heranzutasten. Dabei gibt es verschiedene Arten, die sinnlichen «Strand-Wellen» zu formen. Dabei hilfreich sein kann ein selbst hergestellter Salzwasserspray. Dieser verleiht dem Haar eine wellige Textur, schenkt leichten Halt und ein mattes, natürliches Finish. Ganz so, als hätte man den Tag am Strand von Waikiki verbracht.

 

Beach-Waves-Salzwasserspray (250 ml)

  • 1 Sprühflakon (250 ml)
  • 250 ml warmes Wasser
  • 1 TL Meersalz
  • 1/2 TL Kokosöl (mehr oder weniger nach persönlicher Präferenz)
  • 1  Tropfen Lavendelöl
  • 1 Spitzer Zitronensaft (optional, wirkt an der Sonne aufhellend)

Alles miteinander mischen und in eine Sprühflasche füllen. Gut schütteln, fertig.


Das Salzwasser kann ins feuchte aber auch ins trockene Haar gesprüht werden. Danach in die Längen verteilen.

Variante ohne Hitze: Die mögliche Ausgangslage ist ein Mittelscheitel. Das Haar mit dem Salzwasserspray befeuchten. Jetzt immer zwei Strähnen um sich selbst zwirbeln (in dieselbe Richtung) und danach in entgegengesetzter Richtung ineinander drehen. Mit Klammern abschliessen, um Haargummi-Abdrücke zu vermeiden. Dann trocknen lassen (etwa auch über Nacht). Wenn die Haare trocken sind, die Strähnchen lösen und mit den Fingern entwirren.

Variante mit etwas Hitze: Eine mögliche Ausgangslage ist wiederum ein Mittelscheitel. Das Haar besprühen. Dann das handtuchtrockene Haar kräftig kneten und etwas mit den Fingern zwirbeln. Mit der Hilfe eines Lockenstabes kann man jetzt die Haare zusätzlich bearbeiten. Aber es gilt: weniger ist mehr und schont so auch das Haar.

Auch wichtig zu wissen: Salzwasser ist Salzwasser und trocknet das Haar auf Dauer aus. Deshalb sollte es abends gründlich ausgespült werden. Und auch immer wieder Pausen beim Beach-Waves-Styling und einen Kur-Tag einlegen. Etwa mit einer Öl-Kur aus Kokosöl. Den Kokosduft dabei tief einatmen, die Wärme auf der Haut spüren und die Brandung hören.


Kristina vom Migros Beauty Team, publiziert am 25.04.2017