Navigation

Blitzbräune aus der Tube: Das kleine Selbstbräuner 1 x 1

blitzbraeune.jpg

Endlich zeigt sich der Sommer. Doch was tun, wenn der Teint noch in Winterstimmung ist? Auf Bräune aus der Tube setzen! Selbstbräuner haben in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht,  so dass aus den einst launischen, intensiv riechenden Cremes raffinierte, federleichte Gels und Lotions geworden sind.

Selbstbräuner oder Self Tanner sind gar nicht schwierig anzuwenden, wenn man ein paar Tipps beachtet. Im obigen Pic übrigens persönlich vorgeführt: Fake it till you make it! Und so gelingt das Self-Tanning-Abenteuer!

1.) Zeit einplanen

Natürlich muss es manchmal auch ein bisschen schneller gehen. Aber lass dir bitte sagen: Self Tanning ist genau keines dieser Dinge, die du im Schnelldurchlauf machen darfst! Wer hetzt, wird möglicherweise mit unschönen bräunlichen Flecken bestraft. Also, falls du noch schnell deine leuchtend-weissen Beinchen behandeln möchtest, wenn der Bus in zehn Minuten fährt, solltest du dringend eine Jeans anziehen und später «tannen». Würkli!

2.) Vorbereiten

Ohne vorheriges Peeling geht leider nichts. Es braucht zum Glück keine kostspieligen Spezialprodukte, um die Haut für den Selbstbräuner vorzubereiten. Wenn du ein Dusch-Peeling hast - wunderbar. Wenn nicht, kannst du auch ratzfatz eines selber anmischen aus feinem Zucker und etwas Olivenöl. 

Wichtig ist nur, dass du besonders trockene Stellen wie Ellenbogen, Knie und Schienbeine wirklich gut peelst, so dass keine trockene oder gar schuppige Haut zu sehen ist, wenn du dich abtrocknest nach dem Duschen.

3.) Auftragen

Ich persönlich nehme zur Vorbereitung immer etwas Vaseline, um damit Handflächen, Fusssohlen (auch die Ferse) und Fingernägel einzucremen. Dann legt man los. Von unten nach oben den Selbstbräuner langsam und sorgfältig einmassieren, und dabei auch Stellen wie Kniekehlen oder Achseln nicht vergessen.

Die meisten Selbstbräuner sind so formuliert, dass sie keine Instant-Dunkel-Bräune abgeben (auch der Sun Look Selftan, zum Glück!). Trotzdem mische ich für mein Gesicht und den Hals dem Selbstbräuner immer etwas Tagescreme bei, um auf Nummer Sicher zu gehen. Und diese Partien lassen sich auch prima nachbehandeln, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

4.) Augenbrauen-Check

Hört sich seltsam an, lohnt sich aber: Sobald das Gesicht behandelt ist, unbedingt mit einem Tuch sanft die Augenbrauen abwischen, sonst kann sich in ihnen Farbe ansammeln.

5.) Hände waschen

Zugegeben, ich habe das schon mehrmals vergessen vor lauter Konzentration beim Auftragen... Selbst wenn du deine Handflächen vorher eingecremt hast, solltest du zügig die Hände waschen, sobald dein Fake-Tan-Kunstwerk fertig ist. Dabei auch zwischen den Fingern waschen und gut abtrocknen. So gibts sicher keine dunklen Hände.

6.) Kleidung anpassen

Es ist zum Glück so, dass heutige Selbstbräuner ziemlich schnell einziehen. Wer aber ganz sicher gehen will, dass nichts auf die Kleidung abfärbt, wählt besser dunkle Stoffe und etwas weitere Schnitte. Das weisse Sommerröckli also zur Sicherheit erst nach ein paar Stunden anziehen.

So, Bella: Du hast jetzt im Idealfall einen wunderbaren, zarten Glow – und das komplett ohne Sonne! Deine neue Bräune lässt sich auch alle paar Tage mit einer neuen Tanning-Applikation vertiefen. Denke aber daran, erneut die trockenen Hautstellen vorher zu peelen. 

Und sollte es doch mal irgendwo Flecken oder Streifen geben (Schienbeine sind manchmal echt heikel!), kannst du mit einer aufgeschnittenen Zitrone für eine Minute den Fleck anrubbeln – das sollte die dunklen Hautschüppchen lösen. Aber dann abspülen, damit deine zarte Haut nicht auf den Zitronensaft reagiert, gell?

 

Und jetzt? Nach der Instant-Bräune bitte... Instant-Sommer!

 


Kristina vom Migros Beauty Team, publiziert am 18.6.2016