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Aufs Männerhaar genau

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Text: LaBelle – Das Magazin für Schönheit und Wohlbefinden der Migros, Foto: GettyImages

 

Pflege ist nicht nur Frauensache. Auch Männerhaut will gereinigt, genährt und gepflegt sein. Und das Körperhaar optimal getrimmt.

Ins Äussere zu investieren, lohnt sich auch für Männer. Am besten, Mann fängt mit dem Haar an und schenkt ihm Zeit und Sorgfalt. Denn am Haar erkennst du, welcher Mann es mit Stil und Eleganz ernst meint. Und damit ist nicht nur das Haupthaar gemeint.

Männer wollen attraktiv sein, aber es darf niemals so aussehen, als hätten sie sich dafür Mühe gegeben. Das Dumme ist: Ohne Bemühen geht es nicht. Gut aussehen verlangt ein wenig Anstrengung. Jeder erfahrene Mann weiss allerdings, dass das Haar zeitlebens am falschen Ort wächst. In der Jugend wuchert es wild auf dem Kopf, dabei wünscht man sich einen Bart oder Brusthaare. Ist der Bart dann da, wirds auf dem Scheitel oft schon dünner. Und ab der Lebensmitte spriesst das Haar nur noch dort, wo man es eigentlich nicht haben möchte: an den Ohren, über den Augen, in der Nase und auf dem Bauch. Nur auf dem Kopf nicht mehr.

 

Augenbrauen stutzen, nicht zupfen

Gepflegtes Haupt-, Gesichts- und Körperhaar ist der Schlüssel zu einem gewinnenden Äusseren des Mannes. Etwas Wachs, pflegendes Gel oder Haaröl sorgt für subtilen Glanz. Kenner sehen an der Linie im Nacken oder entlang der Ohren, wann ein Mann sein Kopfhaar zuletzt hat richten lassen. Auch die Augenbrauen gehören periodisch ein bisschen gestutzt. Zupfen ist – abgesehen von schweren Fällen, etwa einer durchgehenden «Monobraue» – aber oft zu viel der Hingabe. Dasselbe gilt für den Bart: Ein bisschen unrasiert geht heute in Ordnung, doch ist es wichtig, die richtige Balance zwischen gepflegt und versifft zu finden. Die Halslinie ist regelmässig auszurasieren, ebenso die Wangenkontur.

Schliesslich ein Schwenk zum Körperhaar. Die Achseln zu rasieren ist nicht nötig, die Büschel dort zu stutzen aber schon. Dasselbe betrifft Brust und Bauch: Es muss niemand glatt wie ein Aal sein, aber gleichmässig auf Länge gebracht sollte das Körperhaar schon sein. Dies gilt auch für die Bereiche unter der Gürtellinie bis hinab zu den Zehen. Man mag sie im Alltag nicht sehen, aber in jenen Momenten, in denen man nur auf sein Adamskostüm reduziert ist, zahlt sich die Vorsorge aus. Nicht sexy sind ein stark behaarter Rücken und Po. Um diesen Wuchs loszuwerden, sollte Mann sich von Profis helfen lassen.

Ist das Haar erst im Schuss, braucht Mann eigentlich nur noch sehr wenig, um rundum gepflegt zu wirken: Täglich ein bisschen Gesichts- und Handcreme, etwas Eau de Cologne und saubere, geschnittene Finger- und Zehennägel sind eigentlich schon alles.


La Belle vom Migros Beauty Team, publiziert am 16.11.2016