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Cat Eye in fünf einfachen Schritten

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Du liebst den intensiven «Cat Eye»-Look mit dem knallschwarzen Lidstrich, traust dich aber nicht ran? Wir führen dich Schritt für Schritt ran!

Wer wagt, gewinnt: So meisterst auch du den sexy Lidstrich mit dem «Flick» am Ende: Das Schritt-für-Schritt-Tutorial mit Beautyblogger-Tricks.

Selbst unter geübten Make-Up-Fans gehört der «Cat Eye»-Lidstrich zu den Königsdisziplinen. Mit etwas Übung und ein paar einfachen Tricks kann aber jede diesen intensiven, sexy Look nachschminken. Was man dafür braucht? Einen guten Eyeliner, einige Wattestäbchen und Mascara fürs Finish.

Wir nehmen fürs heutige Tutorial einen (für mich!) idealen Anfänger-Eyeliner, den Covergirl «Intensify Me Liquid Liner». Dieser ist wie ein Filzstift formuliert und hat eine besondere, flachgedrückte Spitze, mit der der Lidstrich einfacher gelingt als mit einem flüssigen Eyeliner in Pinselform. Bei mir sind die Wimpern bereits getuscht, aber das kann man auch am Schluss machen. Also, auf ins Lidstrich-Vergnügen für Dummies!


Schritt 1: Aussen starten

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Wo endet der Lidstrich?

Ja, wir ziehen den Lidstrich «hinderschi»! Als Erstes definierst du den Punkt, wo dein Eyeliner – also der «Flick», wie man das leicht hochgezogene Ende des Lidstrichs nennt – enden soll: Hierfür einfach optisch die untere Rundung deines Auges quasi weiterzeichnen. So erhält der Eyeliner nachher eine natürliche, aber trotzdem nach oben zeigende Form.

Den Eyeliner an diesem Punkt ansetzen und mit leichtem Druck zum äusseren Augenwinkel führen, und zwar direkt zum Wimpernkranz.

Tipp: Hast du eher hängende Lider oder deine Augen zeigen nicht von Natur aus leicht nach oben, kannst du den Flick einfach optisch an den Punkt ziehen, an dem deine Augenbraue endet.


Schritt 2: Innen anskizzieren

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Die innere Linie starten

Am inneren Augenwinkel dort ansetzen, wo deine Wimpern optisch «dicht» werden – also nicht schon direkt am inneren Winkel. Stift möglichst nahe am Wimpernansatz aufsetzen und mit leichten, strichelnden Gesten den Liner in Richtung äusseren Augenwinkel anskizzieren.

 

Schritt 3:

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Die angefangenen Linien verbinden

Nun das angefangene Ende des Lidstrichs mit dem angefangenen Inneren verbinden. Auch hier wieder möglichst nahe am Wimpernansatz zeichnen. Es macht nichts, wenn die Linie jetzt noch nicht perfekt gerade ist – es geht viel mehr um die Form!

 

Schritt 4: Glattziehen für den Schwung

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Beauty-Hack: Augenlid glattziehen

Der Steffi-Zaubertrick! Damit der Eyeliner jetzt einen schönen Schwung erhält, ziehst du deinen äusseren Augenwinkel mit der anderen Hand etwas nach aussen. So kannst du wunderbar den Eyeliner nach Aussen etwas dicker zeichnen! Ruhig mehrmals auftragen und nicht erschrecken, wenn der Strich jetzt ein bisschen breiter wird. So lange er innen feiner ist als aussen, ist alles okay!


Schritt 5: Säubern und Definieren

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Säubern mit dem Wattestäbchen

Wenn dir die Form nun gefällt, zum Schluss mit einem mit Wasser oder Make-Up-Entferner angefeuchteten Wattestäbchen «säubern». So wird man kleine Unebenheiten los und sorgt dafür, dass der Strich klar definiert wirkt. Besonders am äusseren, unteren Rand des Flicks kann man hier für eine perfekte Spitze sorgen.

Das wäre also deine Hausaufgabe für heute in Sachen Make-Up. Und ganz ehrlich: Einen Eyeliner zu ziehen ist absolute Übungssache – selbst bei mir gelingt der Look nicht immer perfekt... aber je öfter du es übst, desto besser gelingt er. Viel Spass beim Nachschminken und viel Glück!

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Fertig ist der Cat Eye-Lidstrich!

«Ich habe den Tag extrem genossen. Es war ziemlich schräg so im Mittelpunkt zu stehen, aber mit so einem tollen Team fühlt man sich doch ziemlich schnell pudelwohl», freut sich Nadja am Ende des Tages. Und auch Fotograf Yves Bachmann ist extrem zufrieden mit dem Ergebnis: «Nadja fühlte sich sehr schnell wohl vor der Kamera. Dadurch sind super natürliche und authentische Bilder entstanden. Am besten gefällt mir das Fitness-Outfit - es ist nicht aufgesetzt und passt zu 100% zu Nadja.»

Und welcher Look gefällt euch am besten?


Steffi vom Migros Beauty Team, publiziert am 18.10.2017