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Volumen oder Länge: Der grosse Mascara-Check

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Nicht ohne meine Wimperntusche! Wir lassen uns von der Frage nicht beirren, ob wir nun Länge oder Volumen oder Schwung wollen und lassen zwei Mascaras gleich zum Selbsttest antreten. Wimpern-Pimpen vom Feinsten...

Sie ist unumstritten die Nummer-Eins-Beautywaffe der Frau: Mehr als 50 Prozent der Schweizerinnen benützen Mascara. Und das mit gutem Grund – nichts öffnet den Blick schneller und schöner als definierte, tiefschwarze Wimpern! Doch spätestens wenn man in der Migros vor dem Make-Up-Regal steht, muss man sich entscheiden: Will man jetzt mehr Volumen? Definierte Länge? Schwung oder einen «Katzenblick»?

Selbst mir als Beautybloggerin fällt es jeweils schwer, mich für eine Wimperntusche zu entscheiden, denn eigentlich will ich doch alles davon! Da bleibt nur eines: Auf zum knallharten Vergleichstest von zwei beliebten Covergirl-Mascaras, damit wir ein für alle Mal herausfinden, was unsere Wimpern wirklich wollen.

Müsste ich selbst meine Wimpern kategorisieren, würde ich sagen, dass sie zwar relativ lang sind – aber nicht besonders voluminös. So habe ich für den Test zuerst ein Produkt ausgewählt, das mehr Länge verspricht. Genauer gesagt: «Bis zu zehnmal mehr Volumen und Länge».

 

Testobjekt Nummer 1: Covergirl Lashblast Fusion Mascara (12.90 Franken)

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Die Lashblast Fusion lässt sich dank der speziellen, relativ dicken Gummibürste wunderbar auftragen – ich mag es nämlich nicht, wenn ich mit allzu buschigen Mascarabürstchen herumhantieren muss, weil ich dann die kleinen, feinen Wimpern im inneren Augenwinkel nur schlecht erreichen kann.

Mit der Lashblast Fusion lässt sich in nur einem Auftrag eine schöne Farbe erreichen – und dank meiner patentierten Zickzack-Bewegung (mehr dazu unten in den Tipps) kriege ich auch eine schöne Länge hin, und das ohne Klümpchen. Der Effekt gefällt mir: sehr natürlich!

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Die Plumpify blast PRO ist Covergirls neuster Zugang in der Mascara-Familie und verspricht recht reisserisch auf der Packung «50mal mehr Volumen» und ausserdem «Lift», was in der Wimperntusche-Sprache heisst, dass die Mascara einen guten Schwung in den Wimpern fixiert, was den Effekt der grossen Augen noch verstärkt. Klar, dass wir das ausprobieren müssen, oder?

Die Plumpify blast PRO scheint mir etwas reichhaltiger zu sein von der Konsistenz her – und ich muss das spiralförmig gedrehte Bürstchen genau anschauen, um zu entscheiden, wie ich die Farbe genau auftragen soll. Hier ist direkt bei der ersten Applikation richtig intensive Farbe zu sehen und meine Wimpern sind tatsächlich sofort einiges dicker. Ideal finde ich die Spitze des Applikators, die mit kleinsten Gummi-Härchen versehen ist: Damit lassen sich auch kleine, scheue Wimpern einfärben. Der Effekt ist insgesamt relativ dramatisch, mit viel Länge und deutlicher, tiefschwarzer Farbe an den Wimpern. Wirklich schön!

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Für welche Mascara entscheide ich mich?

Um mir ein ganz genaues Bild zu machen, appliziere ich mit beiden Mascaras noch eine zweite Schicht. Die gute Nachricht? Weder die Lashblast Fusion (Länge) noch die Plumpify blast PRO (Volumen) macht Klümpchen. Das hat Covergirl wirklich im Griff.

Mir persönlich gefällt der etwas dramatischere Look der Plumpify blast PRO am Schluss besser, denn ich mag es, wenn man die einzeln definierten Wimpern richtig sieht. Für mich der klare «Winner»!

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Fünf Mascara-Tipps

  1. Vor der Wahl der Wimperntusche sollte man sich entscheiden, ob man eher einen natürlichen Look möchte – also quasi die eigenen Wimpern, einfach etwas tiefer gefärbt – oder einen auffälligen, tiefschwarzen Look. In ersteren Fall eher eine Wimperntusche für mehr Länge wählen, Drama-Queens greifen zur «Volumizing»-Mascara.
  2. Wer sehr gerade Wimpern hat, investiert idealerweise in eine Wimpernzange: Mit diesem leicht «gfürchig» aussehenden Gerät biegt man die Wimpern sanft nach oben und verhilft ihnen zu mehr Schwung – den man dann mit der Mascara «fixieren» kann.
  3. Beim Wimperntusche-Auftragen die Bürste möglichst nah am Wimpernansatz ansetzen und dann mit kleinsten Zickzack-Bewegungen zu den Spitzen hin arbeiten. So lässt sich die ideale Farbschicht auftragen und Klümpchen werden fast gänzlich vermieden. Ist einmal zuviel Farbe auf den Wimpern gelandet, einfach mit einer Wimpernbürste auskämmen.
  4. Die Mascarabürste nie in der Tube auf und abpumpen, sondern nur einmal eintauchen. Sonst trocknet sie zu schnell aus.
  5. Mascara spätestens nach sechs Monaten ersetzen, auch wenn sie noch nicht leer sein sollte. Bakterien können sich sonst vermehren und zu unangenehmen Augenentzündungen führen. Noch besser: Alle drei Monate ersetzen!


Steffi vom Migros Beauty Team, publiziert am 11.8.2016