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Träum Dich schön!

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Ungestörte Schlafzone: Unser Schönheits-Schlaf ist besser, wenn es ganz dunkel ist. Im Notfall eine seidige Schlafbrille und Ohropax benützen. Schlafmaske von Wellness by Migros.

 

Ja, Memmen, Gesundheitsfanatiker und Prinzesschen sollen ihn besonders mögen: den Schönheits-Schlaf. Aber ein guter Schlaf hält uns nicht nur länger schön, sondern ist für unseren Körper überlebenswichtig.

Nach einer kurzen Nacht mag man morgens einem verwegenen Antlitz im Spiegel begegnen. Aber ein kurzer und auch schlechter Schlaf, so weiss man aus Erfahrung, macht nicht schöner. Vor allem nicht auf Dauer. So spricht man dann auch vom Schönheits-Schlaf, wenn man ausgiebig genug und auch unbekümmert geschlummert hat und danach wie der frischer Frühling erwacht. Das liegt daran, dass unser Körper die Nachtzeit zur Regeneration benötigt und auch zur Verarbeitung von Eindrücken. Unser Körper erlebt sozusagen eine Art «Reset», eine Erneuerung.

 

Unwissende Selbstsabotage

Vielen Menschen haben sich Gewohnheiten angeeignet, die sie um den Schlaf bringen und die Schlaf-Qualität negativ beeinflussen. So gehen wir etwa immer später ins Bett. Der Grund ist, dass tagsüber immer mehr Aktivitäten unter einen Hut gebracht werden müssen. So lesen wir spät abends noch Emails und googeln die letzten News des Weltgeschehens, kaufen online ein und schauen Serien auf Netflix.

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Nächtliche Helfer: Nachtcreme mit Reis-Extrakt und Pfirsichkernöl für sensitive Haut sowie Nachtcreme mit Alpenrosen-Extrakt und Arganöl für reife Haut. Beides von I am Natural Cosmetics.

 

Schönmacher Schlaf

Wer ein paar Dinge vor der Schlafenszeit beachtet und sich genügend Schlaf gönnt, wird jedoch nicht nur «ausgeschlafener» aussehen und fröhlicher sein. Denn guter Schlaf verbessert auch unseren Metabolismus und das Immunsystem. So kümmert sich etwa unser Körper im Schlaf auch um geschädigte Hautzellen.

 

So schläft sich’s besser:

  1. Generell braucht der Mensch im Schnitt zwischen 7 und 9 Stunden Schlaf.
  2. Computer, Laptop, Smartphone, E-Readers etc. sollten eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr benützt werden. Studien u.a. von der Harvard Medical School zeigen, dass das Bildschirm-Licht uns schlechter schlafen lässt, da es unser Gehirn stimuliert.
  3. Der Schlafraum sollte dunkel, ruhig und eher kühl sein. Ideal: 18 bis maximal 24 Grad.
  4. Sich einen gewissen Zu-Bett-geh-Rhythmus aneignen. Denn unser Körper mag Rhythmen. Dazu gehört auch die Länge unseres Schlafs!
  5. Abendessen: Mindestens zwei Stunden sollten zwischen dem Abendessen und der Schlafenszeit liegen. Nachts verlangsamt sich unsere Verdauung.  Zudem lieber leicht essen.
  6. Nach dem Abendessen etwas Warmes und Beruhigendes trinken. Etwa einen Kräutertee oder eine heisse Nussmilch.
  7. Nach 19 Uhr alle Lichter dimmen, damit sich der Körper auf den baldigen Schlaf vorbereiten kann.
  8. Vor der Bett-Zeit entspannende Musik hören oder meditieren.
  9. Seidene Kissen sollen das Haar nicht so sehr aufrauen und unsere Haut vor tiefen nächtlichen «Liegefalten» schützen.
  10. Die Zeit vor dem Schlaf ehren: etwa mit Tagebuch-Schreiben. Sich an die schönen Dinge des Tages erinnern und dafür dankbar sein.

Quelle: «Radical Beauty» von Deepak Chopra und Kimberly Snyder, Rider Books-Verlag 2016.


Kristina vom Migros Beauty Team, publiziert am 21.03.2017