Navigation

Gut geschützt in der Sonne

gut-geschuetzt-in-die-sonne.jpg

Regelmässig nachcremen, auf UVA-Schutz achten und dick auftragen: Die wichtigsten Tipps zum Sonnenbaden.

Wer in die Sonne sitzt, muss sich eincremen. Simpel. Und doch ist die Sache komplizierter. Denn richtig vor der Sonne geschützt ist man nur, wenn man einige Punkte beachtet. Ich habe die wichtigsten für euch aufgelistet:

  • Den passenden Schutzfaktor wählen: Der Sonnenschutzfaktor (oder Sun Protection Factor, SPF) gibt an, um wieviel sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Könnte ich ohne Sonnencrème 10 Minuten in der Sonne sitzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, so halte ich es mit SPF30 300 Minuten aus, also dreissigmal länger. 
  • Kinderhaut gut schützen: Kinder sind sonnenempfindlicher als Erwachsene, da die Eigenschutzmechanismen ihrer Haut noch nicht ausgereift sind. Es ist deshalb wichtig, immer einen hohen Schutzfaktor (mindestens SPF30) zu benutzen und darauf zu achten, dass die Kleinen zwischen 11 und 15 Uhr möglichst die Sonne meiden. Beim Baden spezielle UV-Schutzkleidung anziehen und eine extra wasserfeste Sonnencrème benutzen, zum Beispiel den neuen Sun Look Kids Roll-on
  • Nie ohne UVA-Schutz: Der SPF sagt nur aus, wie stark das Produkt vor UVB-Strahlen schützt. Eine gute Sonnencrème  hält aber auch UVA-Strahlung ab. Die Sun-Look-Produkte der Migros enthalten alle UVA- und UVB-Filter.
  • Genügend Sonnencrème auftragen: Ich wurde auch schon belächelt, weil ich mich vor dem Baden so dick eingeschmiert habe. Aber den angeschriebenen Sonnenschutzfaktor erreicht man nur dann, wenn man das Sonnenschutzmittel richtig grosszügig aufträgt. Es gilt also für einmal: «Mehr ist mehr».
  • Regelmässig nachcremen: Wenn man schwitzt oder im Wasser planscht, geht ein Teil des Sonnenschutzes verloren – sogar bei wasserfesten Produkten. Deshalb empfiehlt es sich, alle zwei Stunden oder nach jedem ausgiebigen Bad nachzucremen. Achtung: Das Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht. 
  • Auch im Schatten eincremen: Sand, Wasser, ja sogar Gras reflektiert die Sonnenstrahlen. Es ist deshalb wichtig, sich auch dann gut einzucremen, wenn man unter dem Sonnenschirm im Schatten sitzt.
  • Das passende Produkt wählen: Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist riesig, doch welches ist das Richtige? Wer zu Hautirritationen neigt, sollte zur Linie «Sun Look Ultra Sensitive» greifen: Diese Produkte wurden auf sehr empfindlicher Haut getestet und tragen das «aha!»-Label.  Auch ist es ratsam, eine spezielle Gesichts-Sonnencrème zu benutzen, wenn man schnell Pickelchen bekommt. Wer Glatze trägt und keine Hüte mag, zu dem passt die Linie «Sun Look Light & Invisible»: Die Texturen ziehen schnell ein und hinterlassen keine weissen Rückstände auf der Haut.
  • Crème regelmässig auswechseln: Es mag verschwenderisch klingen, aber die angebrauchte Sonnencrème vom letzten Jahr sollte man diesen Sommer nicht mehr benutzen. Der Lichtschutzfaktor verringert sich nämlich mit der Zeit und man würde einen Sonnenbrand riskieren. Kleiner Trost: Als Body Lotion taugt die Crème immer noch.
  • Pflegen nach dem Sonnenbad: So gut sich die Sonne auf der Haut auch anfühlt, sie kann diese austrocknen, besonders in Kombination mit Salz- oder Chlorwasser. Deshalb nach dem Sonnenbad immer ein feuchtigkeitsspendendes Après-Soleil auftragen.


Jeanette vom Migros Beauty Team, publiziert am 1.7.2016